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Edwyn Daniel

 http://doebrich-stiftung.de/media/Bilder_Stipendiaten/113_Edwyn.jpg  
Vorname :   Edwyn Daniel
Land :   Honduras
Geburtsjahr :   1999
Angestrebtes Bildungsziel :   Motorradmechaniker
Beginn der Ausbildung :   2018
Geplante Beendigung der Ausbildung:  2019

 

Auszug aus Revista 17

Edwyn wird Ende des Jahres 18. Er lebt mit beiden Eltern und seinen Schwestern in Colonia Nueva Supaya, einem Armenviertel der honduranischen Metropole Tegucigalpa. Sein Vater arbeitet als Mechaniker in einem Industriebetrieb, die Mutter versorgt als Hausfrau die Familie, deren Einkünfte er insgesamt mit 7500 Lempiras (etwa 270 €) angibt. Er will Motorradmechaniker werden, weil Motorräder ihn faszinieren und er bei diesem Berufsziel auch in der Lage ist, seine Ausbildung mitzufinanzieren. Der Abschluss ist innerhalb eines Jahres geplant. Dann wird er sich eine Stelle suchen und die erworbenen Kenntnisse praktisch anwenden. In seiner lutherischen Kirchengemeinde „Camino de Emaus“ arbeitet er bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit und ist in einer Jugendgruppe aktiv, die derzeit 15 Mitglieder zählt. Er beteiligt sich außerdem an Theateraufführungen. In seiner Kirche sieht er eine wichtige Stütze der Gesellschaft, weil sie sich um jene Menschen kümmert, die mit wirtschaftlichen und spirituellen Problemen zu kämpfen haben. Er selbst möchte seine Zukunft in erster Linie in den Dienst Gottes stellen und dabei in der Kirche immer die Aufgaben übernehmen, die man ihm überträgt. Dabei will er spirituell wachsen und als Persönlichkeit reifen.

Auszug aus Revista 18

Für den 18-jährigen Edwyn aus Colonia Nueva Supaya, einem Viertel der honduranischen Metropole Tegucigalpa, war das Jahr 2018 nicht einfach, aber er hat durchgehalten. Im Juli hat er seinen Ausbildungskurs als Motorradmechaniker abgeschlossen. Zusätzlich musste er noch Seminare über Lebens- und Alltagskompetenz, zur psychosozialen Stärkung und zur Anwendung Windows-basierter Programme belegen. Dies schloss er im November 2018 erfolgreich ab. Im Jahr 2019 möchte er seine Ausbildung durch zusätzliche Kurse in Informationstechnik fortführen und beantragt deshalb eine Fortsetzung des Stipendiums. Bei seinen Aktivitäten in seiner lutherischen Kirchengemeinde „Camino de Emaus“ ist er weiter verantwortungsbewusst und hilfsbereit. Es freut ihn ganz besonders, dass er im Verlauf des Jahres gelernt hat, ohne Scheu auch vor größeren Gruppen zu sprechen. Er dankt Gott und seiner Kirche für die Unterstützung.